June 04, 2020 by Qonto

Buchführung in der Selbstständigkeit

Eine ordentliche Buchführung ist das A und O für jeden Selbstständigen. Lesen Sie hier Wissenswertes rund um das Thema nach.

Bereit?

Qonto ist das ideale Geschäftskonto.

Konto eröffnen

Um eine ordentliche Buchführung kommen Selbstständige und Freiberufler aus den verschiedensten Tätigkeitsfeldern nicht herum, denn natürlich müssen auch sie Steuern zahlen. Alle Belege sollten daher immer sauber sortiert und zeitlich korrekt aufgelistet werden. Zudem gilt die Regel: keine Buchung ohne Beleg. Das heißt umgekehrt, dass jeder Beleg gebucht werden muss. Zu unterscheiden sind dabei die einfache und die doppelte Buchführung.

Wer macht die Buchhaltung beziehungsweise die Buchführung?

Je nach Unternehmen kommt eine externe oder firmenintegrierte Buchhaltung infrage, bei einigen Berufsgruppen kann vieles auch vom Unternehmer selbst erledigt werden. Man sollte sich jedoch mit den Grundregeln der Buchhaltung auskennen, die wichtigsten Informationen und Hinweise (die beispielsweise im Internet auf einem Blog zu finden sind) beachten und eventuell eine entsprechende Buchhaltungssoftware online benutzen oder ein Verrechnungskonto führen. Ansonsten hilft der Steuerberater bei der Buchhaltung gut weiter und kann dazu beitragen, Fehler in der Buchhaltung zu vermeiden. Allerdings kostet er Geld. Gleichzeitig spart der Selbstständige viel Zeit, wenn er die Buchhaltung in erfahrene Hände gibt und fast jede Frage von einem Steuerbüro beantworten lassen kann. Außerdem gibt der Berater wichtige Tipps zum Thema. Selbstständige können sich auch selbst um die vorbereitende Buchhaltung kümmern und weiterführende Aufgaben wie beispielsweise Monats- und Jahresabschlüsse an das Steuerbüro weitergeben.

Eine andere Möglichkeit findet sich in digitalen Lösungen zur (vorbereitenden) Buchhaltung für Selbstständige, wie Qonto sie anbietet. Hier sind viele nützliche Buchhaltungs-Tools direkt ins Geschäftskonto integriert. So können beispielsweise Buchungsbelege gleich nach der Zahlung fotografiert und per App ganz einfach der jeweiligen Transaktion zugeordnet werden.

Welche Buchführung ist angesagt?

Bis auf einige Nicht-Kaufleute müssen alle Unternehmer eine doppelte Buchführung leisten. Zu den Ausnahmen gehören:

- Freiberufler wie Künstler und Schriftsteller

- Forst- und Landwirte

- Kleinunternehmer, die im Laufe des Jahres nicht mehr als 600.000 Euro verdienen beziehungsweise einen Gewinn von maximal 60.000 Euro erwirtschaften sollten

Auch das sogenannte Kleingewerbe zählt dazu und muss sich nicht der doppelten Buchführung widmen. Dabei darf der Umsatz eines Geschäftsjahres nicht mehr als 17.500 Euro betragen.

Die doppelte Buchführung

Diese Form der Buchhaltung führt dazu, dass eine jährliche Auflistung von Gewinn und Verlust (GuV) und somit eine Bilanz beim Finanzamt abgegeben werden muss. Dafür sind alle Belege im Soll und im Haben zu buchen und das Finanzamt nimmt tiefe Einblicke in das Firmengeschehen.

Die EÜR beziehungsweise die einfache Buchführung

Bei der einfachen Buchführung dagegen ist nur die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben im Rahmen einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erforderlich. Die Erfassung der Positionen kann in einer Excel-Tabelle erfolgen. Weiterhin muss die Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt abgegeben werden, wenn der Selbstständige zur Umsatzsteuer verpflichtet ist. Dies kann monatlich oder quartalsweise erfolgen, wird vom Amt bestimmt und richtet sich nach dem Umsatz. Davon ausgenommen sind beispielsweise Kleinunternehmer, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Buchführung von Anfang an

Im Übrigen ist Buchführung schon vor der Gründung oder vor Beginn der Selbstständigkeit gefragt. Oft lassen sich viele Ausgaben wie eine bezahlte Rechnung für Gerätschaften, die schon im Vorfeld anfallen, bereits im ersten Gründungsjahr als Teil des Gründungsprozesses von der Steuer absetzen beziehungsweise entsprechend verrechnen. Dies bedingt, dass jede Rechnung im Rahmen der zukünftigen Tätigkeit für das Unternehmen aufgehoben und später gebucht wird. Dabei geht es zum Beispiel um erste Anschaffungen. Die Abnutzung dieser kann ebenfalls steuerlich abgesetzt werden (siehe AfA).

Umsatzsteuer und Vorsteuer

Wer umsatzsteuerpflichtig ist, muss sich also stetig um seine Unterlagen kümmern. Doch für alle anderen ist dies ebenso wichtig und ratsam, um den Überblick nicht zu verlieren. Die Umsatzsteuer, die man selbst bei Kunden in Form von Rechnungen einfordert, wird beim Finanzamt der Vorsteuer gegenübergestellt, die aufgrund von Anschaffungen und Einkäufen vom Selbstständigen gezahlt wird.

Als Unternehmer delegieren

Wer einen Steuerberater in Sachen Einnahmen, Ausgaben und mehr hinzuzieht, um Zeit für andere Tätigkeiten zu haben, kann die Daten oft auch digital erstellen und per Mail senden. Dabei müssen viele Unterlagen wie Rechnungen, Mietkosten und anderes gescannt oder per Foto verfügbar gemacht werden. Auch hierfür ist es praktisch, wenn nützliche Buchhaltungs-Tools bereits ins Geschäftskonto integriert sind, wie es bei Qonto der Fall ist. Es schadet im Übrigen nicht, schon als neugebackener Selbstständiger einiges über die Grundlagen von Steuern und Umsatz sowie über die einfache Buchführung zu wissen.

Nutzen Sie die digitalen Buchhaltungs-Tools von Qonto!

In Ihrem Geschäftskonto sind smarte Buchhaltungs-Tools integriert, mit der Qonto App können Sie Belege ganz einfach den jeweiligen Transaktionen zuordnen, Buchungen chronologisch sortieren und die Mehrwertsteuer automatisch ermitteln. Wenig Aufwand, großer Zeitgewinn!

Konto eröffnen