Der französische Künstler Lucas Beaufort hat vier exklusive virtuelle Kartendesigns für Qonto entworfen – und damit seine unverwechselbare Designsprache in die digitalen Zahlungslösungen von Qonto eingebracht.
Fragt man Lucas Beaufort nach seinem Beruf, antwortet er nie einfach: "Ich bin Künstler." Der 44-Jährige aus Cannes betrachtet sich eher als Schweizer Taschenmesser, als vielseitigen Netzwerker, der in gleich mehreren Bereichen aktiv ist: Malerei und Dokumentarfilm, Print und Eventplanung. Seine Wegbegleiter:innen bezeichnen ihn als kulturellen Impulsgeber und Brückenbauer.
"Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen", erzählt er in seinem Studio in der Normandie, umgeben von Skateboards, Kunstwerken von Bekannten und Erinnerungsstücken aus seiner Kindheit. "Je mehr ich male, desto mehr will ich mich vernetzen."
Diese Philosophie befeuert Beauforts beeindruckende, zwei Jahrzehnte umfassende Karriere: Seine Arbeiten finden sich nicht nur auf Leinwänden, sondern auch auf Magazincovern, Sneakers, Hotelfassaden und sogar einem Ford Mustang Mach-E. Er hat mit globalen Marken wie Vans, Nike, Adidas, The North Face, W Hotels, Virgin Atlantic sowie den Skateboard-Legenden Almost und Zero zusammengearbeitet. "Ich sage zu neuen Partnerschaften lieber Ja als Nein", so Beaufort. Bei einer Kollaboration ist für ihn das Menschliche entscheidend: "Es geht nicht nur um das Produkt, sondern darum zu verstehen, dass hinter einer Marke ein ganzes Team steht, das Vertrauen in dich setzt."
Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen. Je mehr ich male, desto mehr will ich mich vernetzen.

Seine Karriere begann Beaufort erst mit 27 Jahren. Das Fundament für seine Kunst legte er aber bereits in der Jugend – stark geprägt von japanischem Anime, Videospielen und der Skateboard-Kultur. "Ich bin sehr nostalgisch, was die Vergangenheit angeht, diese Teenagerzeit, in der alles passiert: der erste Kuss, das erste Bier", erinnert er sich. Diese jugendliche Verspieltheit zieht sich durch seine Kunst; ausgedrückt in einfachen, aber aussagekräftigen Formen in fröhlichen Farben, die sowohl an Galeriewänden als auch auf der Straße wirken.
Gus Gus: Held der Außenseiter
Ich habe über tausend Fotos von Leuten mit Gus Gus-Tattoos. Das ist echt verrückt – ich selbst habe keins!
Im Zentrum von Beauforts künstlerischem Universum steht die Figur Gus Gus – eine Mischung aus Vogel und Mensch, meist mit Partyhut und Blume dargestellt. Entstanden ist Gus Gus aus seinen Kindheitsalbträumen: "Ich dachte, überall seien Monster, die mich erschrecken wollten. Und Gus Gus hat mich dann gerettet. Seit er auftauchte, hatte ich keine Albträume mehr."
Benannt ist Gus Gus übrigens nach einer weiteren Figur aus Beauforts Kindheit: Gus, der hilfsbereiten Maus aus Disneys Cinderella (Karli in der deutschen Übersetzung). "Ich habe mich schon immer für den Außenseiter interessiert, für den, der nicht der Held ist", so Beaufort.
Gus Gus ist Beauforts Markenzeichen und verkörpert seine zentralen Werte. Die Figur hat keine Augen – "wenn man nichts sieht, urteilt man nicht" – und hält oft eine Blume, die Beaufort "das stärkste Hilfsmittel überhaupt" nennt: "Mit Blumen verschenkt man Liebe, und sie kosten nichts." Gus Gus hat mittlerweile eine eigene Fangemeinde: "Ich habe über tausend Fotos von Leuten mit ihren Gus Gus-Tattoos. Das ist echt verrückt – ich selbst habe keins!"
Eine Liebe zum Vernetzen
Ganz im Sinne von Qonto’s Mission, kleinen Unternehmen und Selbstständigen Wachstum zu ermöglichen, setzt sich auch Beaufort dafür ein, lokale Communities zu unterstützen und ihnen beim Aufbau zu helfen.
Seine Liebe zur Skateboard-Kultur – und zu den kleinen Unternehmen und Gründer:innen, die sie tragen – ist tief verwurzelt. Während des COVID-Lockdowns verwandelte er diese Liebe in Heart, eine 428 Seiten lange Hommage an Skateboard-Shops weltweit. In diesem Opus magnum feiern Beaufort und seine Mitstreiter:innen 50 verschiedene Geschäfte aus 30 Ländern.
Es verdeutlicht Beauforts Fähigkeit, Gemeinschaften um geteilte Leidenschaften herum aufzubauen. "Wir sprechen über die Geschichte der Skate-Shops und wie wichtig es ist, in echte Geschäfte zu gehen, um ein Board auszusuchen – und gleichzeitig über die Kultur zu reden", sagt er. Nach COVID reiste Beaufort zu den Shops aus dem Buch, um die lokalen Communities auch persönlich zu treffen.
Trotz seiner Affinität zu Skateboard-Magazinen im Printformat (deren Cover seine ersten Leinwände waren), ist er heute ebenso in der digitalen Kultur und in Online-Communities zuhause. Auf Instagram (90.000 Follower) teilt er Reise-Updates, Neuigkeiten zu Projekten und Einblicke hinter die Kulissen. Social Media dient ihm als Werkzeug fürs Netzwerken, nicht als Ersatz für echte Begegnungen.
Designs fürs digitale Portemonnaie
Die Zusammenarbeit mit Qonto ist für beide Seiten eine Premiere: das erste Künstlerprojekt von Qonto und Beauforts erster Ausflug in die Finanzwelt. "Es ist das erste Mal, dass ich Karten gestalte und überhaupt in der Finanzbranche arbeite", sagt er. "Ich liebe Neues – warum also nicht?"
Gemeinsam mit Qonto’s Brand-Design-Team verwandelte er vier seiner charakteristischen Werke in exklusive, dynamische virtuelle Karten, die auf dem Smartphone einen spielerischen 3D-Effekt entfalten.

Jedes von Beauforts Designs trägt eine persönliche Bedeutung:
- Alle oder nichts feiert Vielfalt und Unterschiede: "Es geht darum, offen zu sein, Menschen zu verbinden und zu akzeptieren, dass wir alle verschieden sind."
- Gus Gus spielt mit den einzelnen Elementen seiner Kultfigur: "Man sieht den Schnabel, den Partyhut und natürlich eine Blume."
- Unzertrennlich zeigt miteinander verbundene Formen: "Verbindungen sind wertvoll und nie etwas Selbstverständliches. Eine echte Verbindung sollte man immer wertschätzen."
- Das Puzzle nutzt Farbflächen, um die Komplexität des Lebens darzustellen: "Ich sehe das Leben als riesiges Puzzle – es gibt nicht nur 1.000 Teile, sondern Milliarden. Wir setzen es ein Leben lang zusammen, und benutzen auch Puzzlestücke von anderen."
Individualität trifft Funktionalität
Sie können nun zwischen diesen vier Designs und zusätzlich vier Farbvarianten wählen und somit ihre digitalen Zahlungsmöglichkeiten individuell gestalten – mit allen praktischen Vorteilen: sofortige Erstellung, verbesserte Online-Sicherheit, Echtzeit-Benachrichtigungen zur Ausgabenkontrolle und anpassbare Limits.
"Ich bin begeistert", sagt Beaufort über die Kartendesigns. "Die sehen echt toll aus!"
Mit Beauforts Designs bringen Sie Kreativität und menschliche Verbindungen in eine zunehmend kühle und transaktionale Geschäftswelt. Feiern Sie Unterschiede, Diversität und Neugier – selbst bei kleinen Routineeinkäufen.
Tipps für die erfolgreiche Selbstständigkeit
Wenn du wartest, bis die Arbeit zu dir kommt, wartest du sehr lange!
Für angehende Künstler:innen und Selbstständige liefert Beauforts Arbeitsweise wertvolle Einblicke in den Aufbau eines nachhaltigen Geschäfts – ein Balanceakt zwischen Kreativität und unternehmerischer Disziplin. Sein Alltag besteht aus 50 % Kunst, 50 % Computerarbeit. "Die Leute denken, man wacht als Künstler auf und malt den ganzen Tag. Aber nein – das ist viel Organisation, E-Mails beantworten. Zwei oder drei E-Mails können dein Leben verändern."
Starten Sie mit reiner Mathematik
"Nimm ein Blatt Papier und schreibe auf, wie viel Geld du zum Leben brauchst", empfiehlt Beaufort. Rechnen Sie unverzichtbare Fixkosten: Miete, Essen, Material, Versicherung, Steuern. Das ist das Mindesteinkommen, nicht das ultimative Ziel. "Wenn du die Zahl erreicht hast, mach weiter", so Beaufort. "Denke nicht: 'Jetzt habe ich zehntausend, jetzt mache ich drei Monate Pause.'"
Schaffen Sie eigene Projekte
Beaufort folgt der 75 %-Regel: Der Großteil seiner Arbeit basiert auf Ideen, die er selbst entwickelt und Marken vorschlägt – nicht auf Aufträgen, die zu ihm kommen. "Wenn du wartest, bis die Arbeit zu dir kommt, wartest du sehr lange!"
Akzeptieren Sie die Unternehmensrealität
Kreativer Erfolg erfordert auch kaufmännisches Know-how:
- Zeiten und Stundensätze erfassen
- Grundkenntnisse in Vertragsverhandlung
- Mehrere Einnahmequellen pflegen
- Produktives Multitasking meistern: „Ich male und telefoniere mit Freunden gleichzeitig“
- Beziehungen als Investition betrachten: „Dass ich so leben kann, wie ich lebe, liegt an meinen Verbindungen auf der ganzen Welt“
Kreatives Leben ist nicht nur Talent – sondern die Bereitschaft, die eigene Kunst wie ein Business zu behandeln. Beaufort fasst es einfacher zusammen: "Man muss sehr engagiert sein."