May 05, 2020 by Qonto

Mit der Kreditkarte online bezahlen – eine Anleitung

Immer mehr Menschen nutzen ihre Kreditkarte, um online einzukaufen. Kein Wunder, schließlich geht das einfach und schnell! Doch ist das Bezahlen mit der Kreditkarte im Internet auch sicher?

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Das Abheben von Bargeld ist nur eine der vielen Funktionen von Kreditkarten. Insbesondere bei Online-Einkäufen haben sich Kreditkarten in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Zahlungsmittel gemausert – egal ob es sich um einzelne neue Produkte oder gar eine ganze Reise handelt. Diese Entwicklung ist nicht wirklich erstaunlich, denn sie bietet dem Käufer sowie Händler mehr Zahlungssicherheit und ist gleichzeitig unkompliziert und einfach. Die Kartennummer, Prüfnummer und das Gültigkeitsdatum der Karte reichen für die Bezahlung im Netz oder eine Rückbuchung aus (Ausnahme bildet die sogenannte GeldKarte). Jedoch sollten alle Karteninhaber nicht leichtsinnig mit ihrer Kreditkarte oder Prepaid-Kreditkarte – die sich beide auch als Co-Brandingkarte finden lassen – online einkaufen, damit diese nicht für kriminelle Zwecke missbraucht wird. Worauf Sie achten müssen, um Ihre Online-Käufe mit Ihrer Kreditkarte sicher bezahlen zu können, erfahren Sie im Folgenden.

Wie funktioniert die Kreditkartenzahlung im Internet?

Genau wie im Geschäft (per PIN, NFC oder Unterschrift) läuft die Zahlung online so gut wie immer nach dem gleichen Muster ab. In den meisten Online-Shops werden zu allererst die personenrelevanten Daten wie der Name und die Lieferadresse abgefragt, bevor der Käufer zur Bezahlung weitergeleitet wird. Auf der Zahlungsseite können die Käufer nun entscheiden, welches Zahlverfahren sie nutzen wollen. Meist stehen neben der Bezahlung mit Kreditkarte auch die Vorkasse und der Kauf auf Rechnung als weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn die Kreditkarte als Zahlmittel gewählt wird, gibt es zwei Möglichkeiten, wie das Bezahlverfahren weitergeht. Entweder bleibt der Inhaber der Haupt- oder Partnerkarte auf der Webseite des Händlers und gibt dort direkt die Kreditkartendaten in ein Formular ein, oder er wird zu einer anderen Seite weitergeleitet, wo die Angaben zur Zahlkarte gemacht werden und worüber der Kauf abgeschlossen wird. Die zweite Möglichkeit tritt ein, wenn der Onlinehändler nicht die nötige Sicherheitsverschlüsselung auf seiner Seite garantieren kann, die zur Kreditkartenzahlung im Netz von Nöten ist. 

Dateneingabe bei der Bezahlung

Bestimmte Daten werden bei jeder Kreditkartenzahlung im Internet abgefragt, andere hingegen nur manchmal. Immer angegeben werden müssen die Kreditkartennummer und das Ablaufdatum der Zahlkarte. Beide Angaben lassen sich auf der Vorderseite der Karte finden. Die Kreditkartennummer setzt sich entweder aus 15 Ziffern zusammen wie beispielsweise bei einer American Express oder aus 16 Ziffern wie bei einer MasterCard oder Visa. Viele Portale fragen auch nach der Sicherheitsnummer CVC2 oder CVV2. Diese befindet sich so gut wie immer auf der Rückseite der Karte und ist je nach Kreditkarteninstitut entweder dreistellig oder vierstellig. Manchmal muss der Name des Kreditkarteninhabers sowie die Rechnungsadresse des Kreditkarteninhabers bei dem Online Kauf mit angegeben werden. 

Verifizierung der Zahlung

Nachdem alle Daten eingetragen worden sind, kann die Bezahlung abgeschlossen werden. Je nach Kreditkarteninstitut erfolgt jedoch ein zweites Sicherheitserfahren: Die Verifizierung über das 3DSecure-Verfahren. Bei diesem zweiten Verfahren wird der Käufer auf die Webseite von Visa oder MasterCard weitergeleitet und muss dort den Kauf erneut mit einer PIN verifizieren. Bei einer Visa Karte heißt dieses Verfahren „Verified by Visa“ und bei der MasterCard „MasterCard SecureCode“. Das 3DSecure-Verfahren wird aber nicht bei jedem Kauf eingeleitet, sondern durch den Zufall bestimmt. Insbesondere bei hochpreisigen Einkäufen tritt dieses zusätzliche Sicherheitsverfahren nicht selten auf, um dem Käufer mehr Sicherheit bei dem Bezahlen im Internet zu geben.

Sicherheit im Fokus: 3D-Secure-Verfahren für Kreditkarten

Zwar dürfte der Sicherheitscheck durch das 3DSecure-Verfahren einigen Verbrauchern bereits bekannt sein, da dieser spezielle Service im deutschsprachigen Raum bereits seit 2008 von einigen Kreditinstituten angeboten wird. Neu ist aber, dass der Sicherheitscheck im Zuge der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) nicht nur überarbeitet worden ist, sondern nun auch EU-weit für alle Bankkunden und Händler verpflichtend wird.

Das heißt, wenn Kunden in Zukunft weiter problemlos mit ihrer Kreditkarte im Internet einkaufen wollen, müssen sie im Vorfeld aktiv werden und sich für die 3D-Verfahren wie „Mastercard Identity Check“, „Verified by Visa“ und „Safekey“ über die Internetseite ihrer Bank einmalig registrieren. Wenn Sie eine neue Kreditkarte beantragen und alle Voraussetzungen hierfür erfüllen, wird dieser Schritt Ihnen häufig automatisch vorgeschlagen.

Die Authentifizierung bei späteren Online-Einkäufen kann dann auf verschiedene Arten erfolgen. In der Regel erhalten Kunde eine einmal gültige Transaktionsnummer (Tan), aber auch eine Identifizierung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ist möglich. Diese Verfahren sind bereits von Überweisungen oder Daueraufträgen beim Online-Banking bekannt.

Allerdings bietet nicht jede Bank auch jedes Transaktionsverfahren an. 

Das Verbrauchermagazin „Finanztest“ der Stiftung Warentest hat in seiner aktuellen Heftausgabe (9/2019) 35 Kreditkartenherausgeber gefragt, mit welchen Tan-Verfahren das Bezahlen beim Onlineshopping mit der Kreditkarte ab dem 14. September vorgenommen werden kann. Allerdings konnten sieben Anbieter zu dem Zeitpunkt dazu noch keine Angaben machen und tauchen demzufolge nicht in der Übersicht auf.

Tipps für eine sichere Kreditkartenzahlung

Beim Bezahlen in einem Online-Shop sollte der Käufer stets auf die folgenden Punkte achten: 

  • Transparenz: Seriöse Anbieter können beispielsweise am vorhandenen Impressum, einer Datenschutzseite sowie Bewertungen im Netz erkannt werden.
  • Schutz sensibler Daten: Der Käufer kann selbst darauf achten, dass die sensiblen Daten geschützt werden beispielsweise mit einem Identitätsdienst wie yes®.
  • Datenabfrage: Der Käufer sollte bei der Abfrage der Daten stets darauf achten, ob diese wirklich für den Kauf nötig sind und diese kritisch hinterfragen.

Fazit: Kreditkartenzahlungen im Internet – sichere Bezahloption?

Grundlegend gilt: Das Bezahlen im Netz mit Kreditkarte ist sicher. 

Zum einen bieten die Kreditkarteninstitute in den meisten Fällen einen Käuferschutz. Dieser garantiert, dass der Käufer bei nicht erhaltener Leistung sein Geld zurückbekommt. Wird die bestellte Ware nicht geliefert oder die gebuchte Reise vom Veranstalter storniert, bleibt der Käufer nicht auf den Kosten sitzen, sondern erhält sein Geld zurück, falls dieses schon bezahlt wurde. So geht zum Beispiel auch die Qonto Business Card mit umfangreichen Garantien und Versicherungsschutz einher. (Diese schützen beispielsweise vor unvorhergesehenen Ereignissen im Geschäftsalltag wie Flugausfällen und -verspätungen; sogar eine Mietwagenversicherung ist in ihnen inbegriffen. Qonto Cards können Sie per App bestellen, konfigurieren und sperren.)

Zum anderen sind die Daten des Käufers durch das Sicherheitsverfahren beim Kauf sicher. Somit sind Kreditkartenzahlungen bei Online-Käufen eine gute Alternative zur Vorkasse oder der Zahlung auf Rechnung.

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