Klarna führt bei jeder Zahlung eine Bonitätsprüfung durch, die darüber entscheidet, ob bestimmte Zahlungsarten verfügbar sind. Rückbuchungen oder nicht ausgeführte Zahlungen heben die Zahlungspflicht nicht auf und können dazu führen, dass Klarna bis zum Ausgleich offener Beträge vorübergehend nicht genutzt werden kann.
Bei der Datenverarbeitung setzt Klarna interne Risiko‑ und Identitätsprüfungen ein. Externe Bewertungen dieser Prozesse liegen nicht vor. Die Auswirkungen der Klarna Nutzung auf die Bonität hängen von der jeweiligen Zahlungsart ab. Laut Klarna haben Kernzahlarten keinen Einfluss auf den Schufa‑Score, während bei bestimmten Transaktionen Bonitätsabfragen erfolgen können.
Medien und Verbraucherorganisationen thematisieren zudem mögliche Auswirkungen von Buy‑Now‑Pay‑Later‑Angeboten auf das Zahlungsverhalten.
Im Vergleich zu Kredit‑ und Debitkartenzahlungen, die sofort autorisiert und direkt dem Kartenkonto zugeordnet werden, erfolgt die Belastung bei Klarna über ein SEPA‑Lastschriftmandat mit zeitlicher Verzögerung. Dadurch unterscheidet sich die Abwicklungsstruktur von kartengestützten Zahlungen und beeinflusst den Zeitpunkt der Kontobelastung.