December 18, 2020 by Qonto

Kreditkarte, Debitkarte – wo liegt der Unterschied?

Kreditkarten kommen im Alltag zum Einsatz, ob privat oder geschäftlich. Die meisten dieser Karten sind de facto Debitkarten. Wo liegt der Unterschied?

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Fast jeder nutzt heute Kreditkarten im alltäglichen Leben, ob für private oder geschäftliche Ausgaben. Wussten Sie, dass in Deutschland rund 110 Millionen Kreditkarten im Umlauf sind? Tendenz weiterhin steigend. Nahezu 38 Prozent aller Umsätze im öffentlichen Handel werden mittlerweile mit Debit- oder Kreditkarten wie zum Beispiel der Girocard oder der VISA- und Mastercard Kreditkarte bezahlt. Die Zahlungskarten kommen auf (Dienst-)Reisen und beim Online-Shopping, aber im Geschäft und im Restaurant eingesetzt. Mit Kreditkarte zahlen Nutzer bargeldlos und heben Bargeld überall dort ab, wo das Kreditkartenunternehmen vertreten ist (Visa, Mastercard bzw. American Express). 

Die Transaktion läuft dabei je nach Typ von Kreditkarte – klassische Kreditkarten oder Debitkarten – unterschiedlich ab. Der Begriff „Kreditkarte“ wird in der Tat oft auch für Debitkarten verwendet, trotz der Tatsache, dass diese keinen Kredit gewähren. Welche weiteren Unterschiede bestehen zwischen einer Debitkarte und einer Kreditkarte? 

Der maßgebliche Unterschied: Kreditkarte und Debitkarte

Die wichtigsten Unterschiede beider Kartensysteme (siehe Kredit versus Debit) listen wir im Folgenden auf:

  • Unterscheidung nach Art der Abrechnung: Wie und wann geht das Geld vom Konto ab?

Die Umsätze werden bei der Debitkarte direkt vom dazugehörigen Girokonto abgebucht. Bei der Kreditkarte wird das Geld von der Bank „vorgestreckt“ und erst am Monatsende gesammelt vom Konto abgebucht.

  • Kreditkartennehmer erhalten zum Monatsende eine Kreditkartenabrechnung: Hier werden alle getätigten Umsätze aufgelistet.
  • Kreditkartensysteme gewähren dem Nutzer einen Verfügungsrahmen: Diese können bis zu einem von der individuellen Bonität abhängigen Limit überzogen werden.

Unterschied Debit- und Kreditkarte: Bei der Debitkarte wird die gewünschte Transaktion nur dann durchgeführt wird, wenn der Karteninhaber über genügend Mittel auf dem Konto verfügt. Einen zinslosen Kredit gibt es hier nicht.

So funktionieren Kreditkarten

Wie funktioniert die Kreditkarte? Entweder von Banken oder direkt von Kreditkartengesellschaften ausgegeben gewährt dieser Kartentypus seinem Nutzer einen kurzzeitigen Kredit in Form eines Verfügungsrahmens. Sowohl die Höhe des gewährten Kreditrahmens als auch die Ausstellung des Kartenangebots selbst unterliegen einer vorherigen Prüfung durch die jeweiligen Banken oder die Kreditkartengesellschaften. Die bekanntesten Anbieter auf dem Kreditkartenmarkt sind die Kreditkarten-Systeme von VISA, Mastercard und American Express. Entsprechende Zahlungen, die der Kreditkarteninhaber im Verlauf eines Abrechnungszeitraums (üblicherweise 1 Monat) tätigt, werden nach dessen Ablauf abgerechnet und dem Karteninhaber dann in Rechnung gestellt. Je nach Kreditkartentyp muss die entsprechende Rechnungshöhe dann entweder in Summe (bei Charge Cards) oder in Raten (bei Revolving Cards) beglichen werden. Der Kreditkartenvertrag sieht zudem vor, ob der Rechnungsbetrag automatisch vom Karteninhaber eingezogen oder von diesem überwiesen werden muss.

So funktionieren (Giro-)Debitkarten

Was ist eine Debitkarte? Will der Nutzer einer Debitkarte (oft auch Debit Kreditkarte genannt) mit dieser einkaufen oder Bargeld beziehen, so müssen die liquiden Mittel auf dem angehängten Konto hinterlegt sein. Bei einer Giro-Debitkarte (Girocard, früher EC-Karte) handelt es sich beim Referenzkonto um ein Girokonto, welches zum Abbuchen von Beträgen entweder mit monetären Mitteln aufgefüllt sein muss oder ein entsprechender Dispo-Rahmen gewährt wird. Beim Bezahlen mit derartigen Giro-Debitkarten wird der Betrag also direkt vom Nutzer-Girokonto abgebucht

So funktionieren Prepaid Karten

Ebenfalls eine Debitkarte stellen sogenannte Prepaid-Kreditkarten dar, bei welchen es sich um eine Kreditkarten-Sonderform handelt. Um Prepaid-Kreditkarten zum Bezahlen oder Bargeldverfügen zu nutzen kann, muss der Inhaber die Karte zunächst mit Guthaben aufladen. Diese stellen dann auch den tatsächlichen Verfügungsrahmen des Kartenhaltern dar – ein Überziehen der Karte ist nicht vorgesehen. Die entsprechenden Einkäufe oder Verfügungen werden dann mit dem sich auf der Karte befindlichen Guthaben verrechnet, sodass hier auf eine monatliche Kreditkartenabrechnung in der Regel verzichtet wird. Was unterscheidet die Prepaid-Kreditkarte von der Debitkarte? Eine Prepaidkarte ist meist nicht mit einem Konto auf der Bank verknüpft. Das Geld, das der Inhaber auf die Prepaidkarte lädt, wird in einer elektronischen Geldbörse aufbewahrt. Diese Geldbörse ist wiederum nicht zwingend mit einer IBAN verbunden.

Kreditkarte vs. Debitkarte vs. Prepaid Kreditkarte – wo finden sie Einsatz? 

Debit, Kredit, Prepaid: Wir haben die wichtigsten Funktionen moderner Kreditkarten aufgelistet:

  • Sie ermöglichen das Bezahlen von Einkäufen in Ladengeschäften, an Fahrkartenautomaten sowie in Restaurants in Deutschland sowie im Ausland
  • kontaktloses Bezahlen durch NFC (Nahfeldkommunikation)
  • Shopping im Internet
  • Buchungen von Hotels oder Mietwagen mittlerweile fast ausschließlich mit VISA Karte oder Mastercard Karte sowie mit Prepaid Kreditkarten möglich
  • das Abheben von Bargeld an Bankautomaten im In- und Ausland

Debitkarte, Kreditkarte – Unterschied? Diese Bedingungen sind an den Erhalt der Karten geknüpft

Grundsätzlich sind Debit basierte Girocards oder Prepaid Karten wesentlich leichter zu erhalten, als klassische Kreditkarten zum Beispiel von VISA Card oder Mastercard. In jedem Fall muss der potenzielle Inhaber der Karte allerdings mindestens 18 Jahre alt sein – und zwar unabhängig von der Kartenart. Darüber hinaus muss der potenzielle Karteninhaber über einen festen Wohnsitz in Deutschland verfügen. Speziell Antragsteller von Kreditkarten müssen zudem die individuellen Anforderungen in Sachen Bonität der herausgebenden Bank oder Kreditkartengesellschaft erfüllen.

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