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„Immer wenn ich Hilfe brauche, erhalte ich sofort eine Antwort“

March 04, 2022 by Qonto Deutschland

Sie wissen ja, mit Qonto können Gründerinnen und Gründer in kürzester Zeit ein Geschäftskonto eröffnen – und das zu 100 % online. 🪄

Alle anderen Schritte der Unternehmensgründung bis hin zum Eintrag ins Handelsregister können hingegen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Zu viel Zeit für manche Neugründer/innen.

Um sich diesen Aufwand zu sparen, ergreifen einige eine andere Möglichkeit: Sie kaufen eine Vorratsgesellschaft.

Vorratsgesellschaften sind bereits gegründete Kapital- oder Personengesellschaften mit Geschäftskonto und bereits vollständig eingezahltem Stammkapital. Da die Gründungsformalitäten schon abgeschlossen sind, kann die Geschäftstätigkeit sehr viel schneller aufgenommen werden.

Ein echter Vorteil! Und ein Grund für Viktor Peter von Mindclash Games, bei GmbH-UG.com eine GmbH-Vorratsgesellschaft zu erwerben. Denn für den näher rückenden Kickstarter-Launch brauchte er schnellstmöglich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Außerdem konnte er sich auf die Expertise und Beratung von GmbH-UG.com stützen. Und auf diese Weise ebenso reibungslos wie schnell von Ungarn aus eine GmbH in Deutschland gründen. 🏛

In diesem Interview erfahren Sie mehr über seine Erfahrungen als Unternehmensgründer:

Wie bist Du zu Mindclash Games GmbH gekommen und was sind Deine Aufgaben dort?

Nach einem kurzen Abstecher in die Welt der Medien fand ich meine Berufung 2014, als wir (Richárd Ámann, Villő Farkas und ich) unseren Brettspiel-Verlag Mindclash Games gründeten. Unser ursprüngliches Ziel war es, unser erstes Spiel, „Trickerion – Legends of Illusion“, an dem wir über ein Jahr lang gearbeitet hatten, auf den Markt zu bringen. Das Spiel kam gut an und legte den Grundstein für unseren weiteren Erfolg. So konnten wir bis heute vier weitere Spiele herausbringen. 

Abgesehen von meiner Funktion als Manager unseres Unternehmens definiere ich meine Rolle in der Produktentwicklung als Produzent – denn es ist mein Job, darauf zu achten, dass die Spiele den aktuellen Standards entsprechen und die einzelnen Bestandteile, die Grafik, das Design und das Spielerlebnis qualitativ hochwertig sind.

Sind Brettspiele im Moment wegen Corona so beliebt oder kann man von einem echten Comeback sprechen?

Ich würde sagen, das Comeback hält schon mehrere Jahre an. Immer mehr Leute entdecken, wie groß die Welt der Brettspiele ist und wie viel mehr als nur die bekannten Spiele wie Cluedo, Risiko, Monopoly usw. sie zu bieten hat. Auch einige der Crowdfunding-Erfolge haben sich in den letzten Jahren etabliert. 

Der Aufstieg von Crowdfunding-Plattformen, vor allem Kickstarter, hat viel dazu beigetragen, denn so konnten kleine unabhängige Firmen wie unsere oder auch einzelne Designer eigene Brettspiele herausbringen.

Davon abgesehen hat Corona sich auf die Nachfrage nach Brettspielen insgesamt positiv ausgewirkt. Die Vertriebswege wurden dadurch allerdings durcheinander gebracht – denn während der Online-Verkauf stark anstieg, war es für den Einzelhandel sehr schwer.

Mit dem Kickstarter-Projekt für Euer Spiel „Voidfall“ konntet Ihr 2021 von 12 271 Unterstützer/innen mehr als 1,46 Million Euro (!) einsammeln. Was empfiehlst Du anderen Kickstarter-Gründern?

Kickstarter ist in den letzten zwei Jahren fast schon überschwemmt worden. Bei den hunderten Projekten, die jedes Jahr herausgebracht werden, ist es schwer geworden, Aufmerksamkeit zu erwecken, wenn man nicht bereits andere erfolgreich durchgeführte Kampagnen vorweisen kann oder mit einer bekannten IP arbeitet (was sehr teuer ist). 

Allen, die neu anfangen, würde ich empfehlen, einige Zeit vor der Markteinführung in den sozialen Medien und auf boardgamegeek.com Begeisterung für ihr Projekt zu wecken. Es ist auch wichtig, kurz und knackig mitteilen zu können, worum es in dem Spiel geht, vor allem, wenn es um innovative Ideen geht. Denn die ersten Zeilen der Kickstarter-Seite sind entscheidend – wenn sie unklar sind oder nicht genügend Interesse wecken, scrollen die Leute weiter.

Warum hast Du dein Unternehmen in Deutschland gegründet?

Darauf gibt es eine einfache Antwort: Wir sind Ungarn und es ist nicht möglich, von Ungarn aus eine Kickstarter-Kampagne zu launchen. Bisher haben wir mit einer US-amerikanischen Firma gearbeitet, aber eine eigene Firma in Deutschland zu haben, wird uns vieles erleichtern.

Viele Unternehmensgründer/innen erleben es als schwierig, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Was war Deine Erfahrung damit?

Da Qonto die von Anfang an vorgeschlagene Lösung war, habe ich gar nicht erst versucht, bei einer traditionellen deutschen Bank ein Konto zu eröffnen. Dafür hätte ich vermutlich auch nach Deutschland reisen müssen. Die Kontoeröffnung bei Qonto war dann sehr schnell und einfach.

Dein Unternehmen nutzt ein Qonto Geschäftskonto. Was gefällt Dir daran am besten?

Ich bin glücklich mit Qonto. Das Online-Konto ist sehr übersichtlich und nutzerfreundlich gestaltet. Und immer wenn ich Hilfe brauche, erhalte ich sofort eine Antwort

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