Innerhalb Qontos

„Ein guter Product Manager sollte empathisch und neugierig sein.“

May 17, 2021 by Qonto Deutschland
qonto product management

1. Was hast du gemacht, bevor du zu Qonto gekommen bist? (Studium, berufliche Erfahrungen usw.)

Ich bin im Südosten Frankreichs aufgewachsen. Mit 18 Jahren bin ich nach Paris gekommen und habe mich an der Universität Paris Dauphine eingeschrieben und dort mein ganzes Studium dort absolviert.

Ich habe zunächst eine Licence (französischer Abschluss, der einem Bachelor entspricht) in Management gemacht und konnte währenddessen ein Semester auf einem amerikanischen Campus verbringen. Dann habe ich einen Master in Marketing mit einem Schwerpunkt auf Business Development daran gehängt. 

In meinem letzten Studienjahr habe ich als Werkstudentin bei einem der ersten Fintech-Unternehmen, bei Younited Credit, gearbeitet. So konnte ich erste Erfahrungen als Product Manager sammeln und mir war sofort klar, dass dieser Job wie für mich gemacht ist!

2. Warum hast du dich Qonto angeschlossen?

Ein Freund meiner Familie hat Qonto für sein Unternehmen genutzt und mir von diesem Projekt erzählt. Und als ich dann während der Vorstellungsgespräche das Team kennenlernte, habe ich gemerkt, dass ich mich in diesem Start-up beruflich und persönlich weiterentwickeln werden kann!

Zwei Dinge haben für mich den Ausschlag gegeben, bei Qonto anzufangen:

  • der Ehrgeiz des Projekts: Qonto hatte schon zwei Jahre nach seiner Gründung ein erfolgreiches Produkt, das Tausende von Unternehmern und Freelancern überzeugt hat und war dabei, eine eigene Banking-Plattform zu entwickeln. Ich war beeindruckt, wie weit Qonto schon gekommen war und von allem, was noch vor uns lag.
  • die Möglichkeit, zu lernen und mich weiterzuentwickeln: Ich bin als frischgebackene Hochschulabsolventin zu Qonto gekommen und wollte in einer dynamischen Umgebung, in der man mir die Möglichkeit dazu gibt, mehr über den Beruf des Product Managers lernen.

Im Endeffekt habe ich verstanden, dass es kein Patentrezept gibt, sondern dass viele Rückschritte und kontinuierliche Verbesserungen nötig waren, um die ehrgeizigen Ziele von Qonto zu erreichen.

3. Was ist dir beim Bewerbungsverfahren besonders aufgefallen?

Alle Qontoer, die ich während der Bewerbungsgespräche kennengelernt habe, konnten meine Fragen beantworten und mir klar vermitteln, was mich in diesem Beruf, der Umgebung und an Unternehmenskultur erwartet. Ein Schlüsselmoment war, als ich an meinem Arbeitsplatz ankam. Ich habe die Energie und Dynamik der Teams voll und ganz gespürt und konnte mich so zu 100% dort sehen. Ich hatte auch die Möglichkeit, Arbeitsmethoden zu entdecken, die vorher noch nicht kannte, wie z. B. : Visual Management, als ein Tool zum Arbeiten und zur Zusammenarbeit.

4. Was hat dich beim Onboarding beeindruckt?

Wir waren damals 11 Personen, die am selben Tag angefangen haben! Es hat alles sehr gut geklappt, das Onboarding verlief reibungslos und war perfekt organisiert. Die verschiedenen Teams sind wirklich sehr freundlich und entgegenkommend.

Das People Team und mein Manager haben mich in der ersten Woche mit allen nötigen Informationen versorgt, um mich bei Qonto und vor allem im Product Team zurechtzufinden. Was mich in der Onboarding-Woche besonders beeindruckt hat, war das Mittagessen mit Steve Anavi und Alexandre Prot (unseren beiden Gründern) und den anderen Neuzugängen. Es hat uns sehr geholfen, dass sich die Gründer Zeit genommen haben, um mit den neuen Teammitgliedern zu Mittag zu essen, dass sie ansprechbar sind, unsere Fragen beantworten und eine vertrauensvolle Umgebung schaffen. Und sie sind auch jetzt, wo wir über 250 Mitarbeiter sind, weiterhin für uns erreichbar!

5. Kannst du deine Rolle bei Qonto als Product Manager definieren?

Ich kümmere mich um das Onboarding der Kunden. Die Rolle meines Teams ist es, die Kontoeröffnung für Unternehmen und Selbstständige einfach und reibungslos zu gestalten.

Product Manager bei Qonto zu sein bedeutet, alle Bereich, für die man zuständig ist, perfekt zu beherrschen und an der Entwicklung unseres Produkts von der Ideenfindung bis zur Umsetzung beteiligt zu sein.

Das heißt, ich muss über alle Bereiche, in denen ich arbeite, Bescheid wissen. Ich muss verstehen, wo etwas hakt und was die Bedürfnisse unsere Kunden und auch unserer Teams sind. Und nicht zuletzt denke ich über die besten Lösungen für diese Bedürfnisse nach. Die Designer und Entwickler sind in diese Phase der Konzeption involviert, wodurch wir schon früh auf das Wissen und Know-how der einzelnen Bereiche zugreifen können.

Dann geht es in meiner Stelle auch darum, die Entwicklung dieser Funktionen zu koordinieren und darauf zu achten, dass die Entwickler das haben, was sie brauchen, um weiterzukommen. Wenn das Erscheinungsdatum näher rückt, ist es auch meine Aufgabe, die anderen Teams zu informieren, die mit dem Projekt zu tun haben und die neuen Funktionen zu testen, bevor sie veröffentlicht werden.

Gleichzeitig muss man auch darauf achten, dass unsere Nutzer nicht auf Probleme stoßen. Und wenn doch, dann ist es meine Priorität, diese schnell und klug zu lösen, damit ihre ersten Schritte mit Qonto so unkompliziert wie möglich verlaufen. 

6. Welche Eigenschaften sollte ein Product Manager mitbringen?

Ich würde sagen, dass Empathie und Neugier zwei wichtige Eigenschaften sind. Man muss sich in die Haut der Nutzer versetzen können, um die beste Kundenerfahrung zu schaffen und das Versprechen Qontos, “(to) create the bank all businesses love” einzulösen. Man muss auch neugierig sein und Lust haben, alles zu testen, um die User Experience nachzuvollziehen und die Sensibilität dafür zu verfeinern.

Ein Product Manager sollte auch viel Energie haben und mit allen verschiedenen Stakeholdern reibungslos kommunizieren, um die verschiedenen Bedürfnisse in Erfahrung zu bringen, sie herauszufordern oder die Teams über die Entwicklung eines Produkts zu informieren.

7. Wie sieht ein typischer Tag im Product-Team von Qonto aus?

Die Tätigkeiten als Product Manager sind so breit gefächert, das kein Tag wie der andere ist.

Mein Alltag als Product Manager besteht vor allem darin, mich mit den verschiedenen Teams auszutauschen, um Probleme aller Art zu lösen, von Hindernissen bei der Produktion bis zu komplexen Projekten, um unseren Kunden entgegenzukommen.

An einem typischen Arbeitstag gibt es auch informelle Besprechungen, zum Beispiel beim Mittagessen im Team oder Kaffeepausen, die wir übrigens auch jetzt während der Pandemie (virtuell) beibehalten. Gelegentlich finden nach unserem monatlichen All Hands Meeting  auch Team- oder After Work Events statt.

8. Was ist deine größte Herausforderung und/oder dein größter Erfolg als Product Manager?

Mein Abenteuer bei Qonto ist eine tägliche Herausforderung. Dies ist ja meine erste Stelle nach dem Studium und ich arbeite an immer komplexeren und interessanten Projekten, wodurch ich auch immer mehr lerne.

Aber auf einen Erfolg war ich besonders stolz: unseren Kunden, die auch Unternehmensgründer sind (Kapitaleinlagen), die Möglichkeit zu geben, unsere eigene Infrastruktur als Zahlungsinstitut zu nutzen. Das war das erste große Projekt, für das ich verantwortlich war. Für dieses Projekt habe ich sehr eng mit den entsprechenden Entwicklern und Produktionsteams zusammengearbeitet und konnte viel von ihnen lernen.

9. Welcher der vier Werte von Qonto (Ambition, Mastery, Teamwork, Integrity) spricht dich am meisten an?

Ich würde sagen Teamwork, denn aus meiner Sicht kommen die anderen drei Werte von Qonto dadurch noch mehr zur Geltung!

Seitdem ich bei Qonto angefangen habe, konnte ich mich durch die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und den anderen Teams sehr weiterentwickeln. So bin ich in meiner Rolle als Product Manager gewachsen (Mastery) und konnte komplexe Projekte abliefern, auf die ich stolz bin (Integrity) und die ich ehrgeizig verfolgt habe (Ambition).

10. Was würdest du potentiellen Bewerbern bei Qonto gerne mit auf den Weg geben?

Qonto ist ein ehrgeiziges Projekt. Unsere Kunden fordern uns täglich heraus, unsere Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern und ihnen immer neuere Funktionen zu bieten, die ihnen für die Verwaltung oder Entwicklung ihres Unternehmens hilfreich sind. Qonto wächst also für und mit seinen Kunden.

Fehltritte werden nicht zwangsläufig als Niederlagen gewertet, sondern als Möglichkeit, Abstand zu gewinnen und die Situation besser zu verstehen. So können wir uns verbessern, um den Bedürfnissen unserer Kunden schnell und gut entgegenzukommen. Was will man mehr?!

11. Fällt dir eine lustige oder ausgefallene Anekdote zu Qonto ein?

Oh, das wird schwer, nur eine Sache auszusuchen😅!

Für mich gab es zwei Dinge, die meine Zeit bei Qonto geprägt haben.

Das erste war die Bar “Pince à Cornichon”, wo wir uns nach der Arbeit getroffen haben, als wir noch in den alten Büros im Sentier-Viertel in Paris waren. Für viele Qontoer ist dies ein epischer Ort geworden und wir haben sogar einen Meetingraum in unseren neuen Büros nach dieser Bar benannt. 

Das zweite ist die allgemeine Begeisterung für Sport, vor allem montagmittags, wo wir mit 15 Leuten vom Büro zum Indoor Cycling zu Dynamo gehen, wie bei einem Schulausflug. 🚴‍♀️🤩

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