Kleingewerbe: Tipps für Buchhaltung und Steuern

Vereinfachen Sie die Verwaltung Ihrer Finanzen: Qonto ist ein Online-Geschäftskonto, das Ihnen Echtzeit-Überblick über alle Ausgaben und Einnahmen verschafft. Smarte Funktionen von digitalen Belegen bis individuellen Tags erleichtern nicht nur die Buchhaltung, sondern auch die Steuererklärung für das Kleingewerbe.

30 Tage kostenlos – Jederzeit kündbar

image

Warum ein Kleingewerbe gründen? 

Ein Kleingewerbe lässt sich schnell und unbürokratisch gründen – ob allein als Einzelunternehmer oder im Team in der Rechtsform der GbR.

Der wesentliche Unterschied des Kleingewerbes zu Handelsgewerben nach Handelsgesetzbuch: Es muss nicht ins Handelsregister eingetragen werden. Als weitere Vorteile des Kleingewerbes gelten die einfache Buchführung und die Gewinnermittlung über die EÜR.

Oft kann der Einzelunternehmer Buchhaltung und Steuererklärung selbst bewältigen. Deshalb ist das Kleingewerbe für nebenberufliche Gründer eine attraktive Unternehmensform. Erfahren Sie, wie Sie ohne viel Aufwand Steuern sparen können!

Alles über kleine Unternehmen

Worin unterscheiden sich Kleingewerbe und Kleinunternehmer?

Kleingewerbe gründen: Vorteile

Kleingewerbe gründen: Nachteile

Häufig werden die Begriffe „Kleinunternehmer“ und „Kleingewerbe“ wie Synonyme verwendet. Tatsächlich beziehen sich das Kleingewerbe und die sogenannte Kleinunternehmerregelung auf zwei völlig verschiedene Sachlagen.

Als Unternehmer können Sie die Kleinunternehmerregelungbeantragen, und zwar unabhängig von Ihrer Rechtsform. Ob Freiberufler oder Einzelunternehmer – Sie können die Regelung in Anspruch nehmen, sofern Ihr Umsatz unter einem gewissen Höchstbetrag bleibt. Die Kleinunternehmerregelung befreit Sie in dem Fall von der Zahlung der Umsatzsteuer. Im Gegenzug können Sie die Vorsteuer bei der Steuererklärung nicht geltend machen.

✓Sie können Ihr gewerbliches Unternehmen schnell und günstig gründen (kein Eintrag ins Handelsregister)

✓ Sie benötigen kein Startkapital 

✓ Die Buchhaltung gestaltet sich einfach, auch hier wenig Kostenaufwand

✓ Gewinnermittlung über die Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR)

✓ Bis 22.000 Euro Umsatz pro Jahr kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden: Keine Umsatzsteuerpflicht. 

✓ Je nach Gewinn Befreiung von Beiträgen für Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer möglich

✓ Vollhaftung: Sie haften mit Firmen- und Privatvermögen (Alternative: GmbH oder UG gründen)

✓ Keine freie Geschäftsbezeichnung: Mit Vor- und Zunamen, maximal mit Hinweis auf die Gewerbeart. 

✓ Für Investoren nicht geeignet (Alternative ebenfalls Kapitalgesellschaften)

Alles über kleine Unternehmen

Worin unterscheiden sich Kleingewerbe und Kleinunternehmer?

Häufig werden die Begriffe „Kleinunternehmer“ und „Kleingewerbe“ wie Synonyme verwendet. Tatsächlich beziehen sich das Kleingewerbe und die sogenannte Kleinunternehmerregelung auf zwei völlig verschiedene Sachlagen.

Als Unternehmer können Sie die Kleinunternehmerregelungbeantragen, und zwar unabhängig von Ihrer Rechtsform. Ob Freiberufler oder Einzelunternehmer – Sie können die Regelung in Anspruch nehmen, sofern Ihr Umsatz unter einem gewissen Höchstbetrag bleibt. Die Kleinunternehmerregelung befreit Sie in dem Fall von der Zahlung der Umsatzsteuer. Im Gegenzug können Sie die Vorsteuer bei der Steuererklärung nicht geltend machen.

Kleingewerbe gründen: Vorteile

✓Sie können Ihr gewerbliches Unternehmen schnell und günstig gründen (kein Eintrag ins Handelsregister)

✓ Sie benötigen kein Startkapital 

✓ Die Buchhaltung gestaltet sich einfach, auch hier wenig Kostenaufwand

✓ Gewinnermittlung über die Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR)

✓ Bis 22.000 Euro Umsatz pro Jahr kann die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen werden: Keine Umsatzsteuerpflicht. 

✓ Je nach Gewinn Befreiung von Beiträgen für Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer möglich

Kleingewerbe gründen: Nachteile

✓ Vollhaftung: Sie haften mit Firmen- und Privatvermögen (Alternative: GmbH oder UG gründen)

✓ Keine freie Geschäftsbezeichnung: Mit Vor- und Zunamen, maximal mit Hinweis auf die Gewerbeart. 

✓ Für Investoren nicht geeignet (Alternative ebenfalls Kapitalgesellschaften)

Ausgaben einfach und 100 % digital verwalten 

Zu jeder Buchung ein (digitaler) Beleg

Nach jeder Zahlung scannen Sie Ihre Nachweise in Sekundenschnelle und fügen sie direkt zur Transaktion hinzu.

Berechnen Sie die Umsatzsteuer mit einem Klick 

Die Umsatzsteuer wird beim Fotografieren des Belegs automatisch berechnet.

Qonto vereinfacht Ihre Buchhaltung!

Mit dem Qonto Geschäftskonto verwalten Sie Unternehmensausgaben effizient und 100 % digital. Smarte Funktionen erleichtern Ihnen alle Aufgaben der Buchführung.

Unbegrenzte Umsatzhistorie

Greifen Sie auf die gesamte Historie Ihres Geschäftskontos zu – wann und wo Sie wollen. Ihre Transaktionen können Sie ohne zeitliche Einschränkung einsehen.

Benutzerdefinierte Tags 

Erstellen Sie individuelle Tags, um Ihre Ausgaben übersichtlich zu sortieren. Die Markierungen erscheinen auch in der Export-Datei für Ihren Buchhalter.

In Echtzeit informiert 

Ob Zahlung, Überweisung oder fehlender Beleg: Sie werden sofort per Push-Nachricht über Ihr Geschäftskonto benachrichtigt.

4 Steuertipps für das Kleingewerbe

Als Selbstständige haben Sie viele Ausgaben. Aber wissen Sie auch, wie Sie diese von der Steuer absetzen können? Lesen Sie unsere Steuertipps, um die Steuerlast Ihres Unternehmens zu senken.

1. Alle (noch so kleinen) Betriebsausgaben lassen sich absetzen

2. Geschäftliche Autofahrten geltend machen

3. Privat genutzte Arbeitsmittel absetzen

4. Privatgegenstände in den Betrieb einlegen

Viele Einzelunternehmer kennen die Situation: Ein Kunde ist zu Besuch und Sie bewirten ihn spontan mit Getränken aus der privaten Küche. Oder ein spontanes Mittagessen mit einem befreundeten Unternehmer dreht sich letztlich nur ums Geschäft. Beides sind Situationen, in denen Privates und Betrieblich ineinanderfließen – auf Ihre Kosten.

Die unterschiedlichen Ausgabentypen sollten Sie stets strikt auseinanderhalten: Denn betriebliche Ausgaben können Sie von der Steuer absetzen, wenn sie durch Belege entsprechend gerechtfertigt sind.

Mit Qonto haben Sie es dabei besonders leicht: Fotografieren Sie Belege und Rechnungen direkt nach Kartenzahlung einfach ab und laden Sie die Qonto App zur passenden Transaktion, die in Echtzeit in Ihrer Historie erscheint.

Dokumentieren Sie auch alle kleinen Beträge, die Sie über den Monat für Ihr Kleingewerbe ausgeben, denn diese summieren sich bisweilen zu erstaunlichen Summen von Geld – die Sie geltend machen können.  

Wird für das Kleingewerbe ein Fahrzeug benötigt und verwenden Sie dieses zwischen 10 und 50 Prozent für geschäftliche Zwecke, machen Sie die entstandenen Kosten selbstverständlich beim Finanzamt geltend. Nutzen Sie das Auto über 50 Prozent für Ihr Unternehmen, zählt dieses sogar zum Betriebsvermögen, sodass Sie die Anschaffungskosten über die Jahre der Nutzung anteilig abschreiben können.

Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug nur gelegentlich zu betrieblichen Zwecken gebrauchen, müssen Sie die Kosten dafür nicht allein tragen. Notieren Sie (zum Beispiel in einem Fahrtenbuch) alle betrieblichen Fahrten mit dem privaten Auto mit Datum, Anlass, Fahrziel und gefahrenen Kilometern. Jeden Kilometer können Sie anschließend pauschal mit 0,35 Euro absetzen. Auch hier trifft zu: Viele noch so kleine Beträge ergeben über das Jahr eine beachtliche Summe. Auch hier gibt es Gelegenheit, bei den Steuern zu sparen. 

Vielleicht haben Sie sich als Selbstständige ein Homeoffice eingerichtet und dafür entsprechende Arbeitsmittel gekauft. Wussten Sie, dass Ihr Schreibtisch und alles, was darauf liegt (Stifte, Papier, Taschenrechner) als Betriebsausgabe gelten und somit steuerlich absetzbar sind?

Hier gilt zu beachten: Für die Anerkennung als Arbeitsmittel verlangt das Finanzamt eine betriebliche Nutzung von mindestens 90 Prozent. Zu diesen Arbeitsmitteln zählen: 

Arbeitsfördernde Einrichtungsgegenstände wie Schreibtisch, Schreibtischstuhl und -lampe oder Bücher- und Aktenregale. 

Arbeitsgeräte (Laptop, Taschenrechner, Locher etc.) 

Bürobedarf (zum Beispiel Stifte und Papier)

Vermutlich haben Sie schon einmal Dinge für den privaten Bedarf gekauft, die letztlich im Unternehmen zum Einsatz kamen: Die Espresso-Maschine aus Ihrer Privatküche steht mittlerweile im Büro oder der einst privat gekaufte Laptop dient nun ausschließlich geschäftlichen Zwecken. Legen Sie solche Gegenstände in Ihr Betriebsvermögen ein, um ihren Wert steuerlich abzusetzen.

Ermitteln Sie dazu den Einlagewert des Objekts und schreiben Sie einen Eigenbeleg unter Angabe des Zeitpunkts, ab Sie es betrieblich nutzen. Der (geringe) Aufwand lohnt sich gerade hier, um ebenfalls an Steuern für das Kleingewerbe zu sparen. Im Zweifelsfall gehen Sie auf Ihren Steuerberater zu, der weitere rechtliche Informationen geben kann. 

1. Alle (noch so kleinen) Betriebsausgaben lassen sich absetzen

Viele Einzelunternehmer kennen die Situation: Ein Kunde ist zu Besuch und Sie bewirten ihn spontan mit Getränken aus der privaten Küche. Oder ein spontanes Mittagessen mit einem befreundeten Unternehmer dreht sich letztlich nur ums Geschäft. Beides sind Situationen, in denen Privates und Betrieblich ineinanderfließen – auf Ihre Kosten.

Die unterschiedlichen Ausgabentypen sollten Sie stets strikt auseinanderhalten: Denn betriebliche Ausgaben können Sie von der Steuer absetzen, wenn sie durch Belege entsprechend gerechtfertigt sind.

Mit Qonto haben Sie es dabei besonders leicht: Fotografieren Sie Belege und Rechnungen direkt nach Kartenzahlung einfach ab und laden Sie die Qonto App zur passenden Transaktion, die in Echtzeit in Ihrer Historie erscheint.

Dokumentieren Sie auch alle kleinen Beträge, die Sie über den Monat für Ihr Kleingewerbe ausgeben, denn diese summieren sich bisweilen zu erstaunlichen Summen von Geld – die Sie geltend machen können.  

2. Geschäftliche Autofahrten geltend machen

Wird für das Kleingewerbe ein Fahrzeug benötigt und verwenden Sie dieses zwischen 10 und 50 Prozent für geschäftliche Zwecke, machen Sie die entstandenen Kosten selbstverständlich beim Finanzamt geltend. Nutzen Sie das Auto über 50 Prozent für Ihr Unternehmen, zählt dieses sogar zum Betriebsvermögen, sodass Sie die Anschaffungskosten über die Jahre der Nutzung anteilig abschreiben können.

Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug nur gelegentlich zu betrieblichen Zwecken gebrauchen, müssen Sie die Kosten dafür nicht allein tragen. Notieren Sie (zum Beispiel in einem Fahrtenbuch) alle betrieblichen Fahrten mit dem privaten Auto mit Datum, Anlass, Fahrziel und gefahrenen Kilometern. Jeden Kilometer können Sie anschließend pauschal mit 0,35 Euro absetzen. Auch hier trifft zu: Viele noch so kleine Beträge ergeben über das Jahr eine beachtliche Summe. Auch hier gibt es Gelegenheit, bei den Steuern zu sparen. 

3. Privat genutzte Arbeitsmittel absetzen

Vielleicht haben Sie sich als Selbstständige ein Homeoffice eingerichtet und dafür entsprechende Arbeitsmittel gekauft. Wussten Sie, dass Ihr Schreibtisch und alles, was darauf liegt (Stifte, Papier, Taschenrechner) als Betriebsausgabe gelten und somit steuerlich absetzbar sind?

Hier gilt zu beachten: Für die Anerkennung als Arbeitsmittel verlangt das Finanzamt eine betriebliche Nutzung von mindestens 90 Prozent. Zu diesen Arbeitsmitteln zählen: 

Arbeitsfördernde Einrichtungsgegenstände wie Schreibtisch, Schreibtischstuhl und -lampe oder Bücher- und Aktenregale. 

Arbeitsgeräte (Laptop, Taschenrechner, Locher etc.) 

Bürobedarf (zum Beispiel Stifte und Papier)

4. Privatgegenstände in den Betrieb einlegen

Vermutlich haben Sie schon einmal Dinge für den privaten Bedarf gekauft, die letztlich im Unternehmen zum Einsatz kamen: Die Espresso-Maschine aus Ihrer Privatküche steht mittlerweile im Büro oder der einst privat gekaufte Laptop dient nun ausschließlich geschäftlichen Zwecken. Legen Sie solche Gegenstände in Ihr Betriebsvermögen ein, um ihren Wert steuerlich abzusetzen.

Ermitteln Sie dazu den Einlagewert des Objekts und schreiben Sie einen Eigenbeleg unter Angabe des Zeitpunkts, ab Sie es betrieblich nutzen. Der (geringe) Aufwand lohnt sich gerade hier, um ebenfalls an Steuern für das Kleingewerbe zu sparen. Im Zweifelsfall gehen Sie auf Ihren Steuerberater zu, der weitere rechtliche Informationen geben kann. 

Finde mehr heraus

Buchhaltung und Jahresabschluss beim Kleingewerbe

Beim Kleingewerbe reicht es, die einfache Form der Buchführung zu beherrschen. Dabei wird der Gewinn des Kleingewerbes in einem Wirtschaftsjahr über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermittelt. Einnahmen und Ausgaben werden gegenübergestellt und miteinander verrechnet. Das Kleingewerbe muss also lediglich alle Einnahmen und Ausgaben über das Jahr hinweg sauber zu dokumentieren und jeden  dieser Geschäftsvorgänge durch einen entsprechenden Buchungsbeleg rechtfertigen. Die Einkommensteuererklärung wird dann auf Grundlage der EÜR erstellt. Die vereinfachte Form der Buchhaltung bereitet weniger Aufwand als die doppelte Buchführung. Doch auch hier muss auf Ordnung und Vollständigkeit geachtet werden – ein digitales Geschäftskonto mit integrierter Buchhaltung wie Qonto bietet dabei eine große Unterstützung. 

Empfehlenswert ist zudem, sich vor der Berechnung des Jahresgewinns zu informieren, welche Ausgaben (mit betrieblichem Nutzen) Sie von Ihren Einnahmen abziehen können. Erfahren Sie mehr im Folgetext!

Welche Steuern muss ein Kleingewerbetreibender zahlen?

Kleingewerbe müssen folgende Typen von Steuern zahlen: 

Einkommensteuer: Sie versteuert den erzielten Gewinn des Kleingewerbebetreibenden

Gewerbesteuer: Sie wird von den Gemeinden auf die Ertragskraft von Unternehmen erhoben. Für Kleingewerbe gilt bei der Gewerbesteuer ein Freibetrag von 24.500 € pro Jahr.

Umsatzsteuer: Ab einem bestimmten Umsatz pro wird diese Steuer abgeführt. Dabei kann die IST-Versteuerung beantragt werden (=Umsatzsteuer wird erst fällig wird, wenn der Kunden die Rechnung bezahlt hat).

✓ Wer hingegen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen darf, ist von der Umsatzsteuer befreit

Lohnsteuer: Wenn im Kleingewerbe Arbeitnehmer angemeldet und bezahlt werden. 

Kfz-Steuer: Wer als Kleingewerbetreibender einen Firmenwagen nutzt, zahlt eine entsprechende Steuer. 

Im Kontext der Corona-Krise können Selbstständige aktuell Steuerstundungen und weitere Formen der Unterstützung in Anspruch nehmen.

Bereit für Qonto?

Eröffnen Sie Ihr Geschäftskonto jetzt online mit Qonto!